Der kreative Kopf hinter flameofweb.com ist Bengü Aydogdu, Webdesignerin und Künstlerin. Vielseitig und fantasievoll erschafft sie Welten im Web, zaubert Farben auf Leinwände und modelliert Formen aus Ton, Stein und Gasbeton.
Manchmal wird sie auch von den Musen der Lyrik geküsst und komponiert Dichtungen mit den Klangwelten des Orients.
Im Folgenden ein Spiel mit Adjektiven:
Begabt, begeisternd
Eigensinnig, enthusiastisch
Naturverbunden, neugierig
Grenzenlos, gewinnend
Überraschend, überzeugend
Abenteuerlustig, authentisch
Y-Achse, analoge Weltanschauung, wie oben so unten
Dankbar, diskret
Offen, orientalisch
Geistreich, gewissenhaft
Diplomatisch, dynamisch
Umsichtig, unpersönlich

Die deutsche Sprache und die Autorin führen seit über drei Jahrzehnten eine ungewöhnlich leidenschaftliche Beziehung, in der es um einen andauernden Schlagabtausch mit den zwei gegensätzlichen Hirnhälften geht. Der Gewinner ist bis heute nicht ermittelt, doch eine Meisterschaft scheinen beide erreicht zu haben, auch wenn das Tagesbefinden mitunter sehr unterschiedlich sein kann.
Gleichgültigkeit und Bestürzung wechseln sich in ihrem Geist ab, während sie die Verzerrung der deutschen Sprache durch ihre Mitbürger beobachtet und diesem gefallenen und wahnsinnigem Zeitgeist doch noch etwas wahre Substanz abzugewinnen versucht.
Zeuge zu sein, ist die Herausforderung, der sie sich selbstironisch stellt und die Dinge so annimmt, wie sie nun mal sind.
“Im Anfang war das Wort...„ ist die Einleitung des Johannesevangeliums, dessen Bedeutung bis heute mehr schlecht als recht erfasst wurde und daher viel Raum für Spekulationen bietet.
Doch eines ist klar: Worte sind schöpferisch und spiegeln das Bewusstsein nach aussen!
Betrachtet aus dieser Perspektive hat die Autorin eine im buchstäblichen Sinne des Wortes Ent-Wicklung des Bewusstseins erfahren.
Der Teamgeist ihrer unbewussten Jugend hat sie schon lange verlassen und seinen Platz einem Querelanten überlassen, der sich derzeit in Übergabegesprächen mit einem Eremitengeist befindet. Die Übergabe ist bereits unter Dach und Fach, jedoch über den genauen Zeitpunkt der Vollendung und Umsetzung herrscht noch Uneinigkeit.
Denn es hat sich bewahrheitet, nur aus der Stille heraus kann die kreative Energie aus den Tiefen des Bewusstseins in diese Welt eintreten und ihre Wirkung entfalten ohne Verluste durch zwanghafte, begrenzte und egoistische menschliche Programmierungen zu erleiden.
Das Ergebnis dieser Wirkung stellt die Autorin in den Dienst derjenigen, die sie erkennen und annehmen können, ohne sich in Profilneurosen und paranoiden Vorschriften zu verlieren.

Albert Einstein sagte einmal:
“Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht wundern, nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen.„
Und Krishnamurti sagte:
“Nur weil wir den Kontakt mit der Natur verloren haben, nehmen Malerei, Museen und Konzerte so einen wichtigen Platz ein.„
Der Leser mag sich an dieser Stelle seinen eigenen Gedanken zur Kunst hingeben. Für die Autorin ist Kunst der menschliche Versuch, der stillen Stimme der Sehnsucht nach Vollkommenheit und Freiheit einen begrenzten irdischen Ausdruck, eine Form zu geben.
Jeder Versuch ist selbstverständlich durch die Begrenzheit der Form zum Scheitern verurteilt.
Sie ist, richtig gelebt, eine Offenbarung in der menschlichen Existenz, die sich aus der Formlosigkeit ernährt.
Die Wächter vor den Toren des Formlosen sind die Musen, die den Künstler in die Welt des Ungeoffenbarten entführen und die Ekstase des Schaffensprozesses erfahren lassen.
Das Ergebnis dieser Erfahrung ist lediglich ein schwaches Abziehbild eines Tanzes im Reigen der unerschöpflichen, kreativen Energie, an dem sich die Kunstbetrachter letztendlich ergötzen oder auch nicht.

Es ist nunmal so: der Mensch ist visuell.
Daher ist die hochmanipulative Werbung in allen Medien auch für das Auge erschaffen worden und nicht für den gesunden Menschenverstand. Es geht schon lange nicht mehr um Bedürfnisse und klare Informationen, sondern eine sich im Konsumrausch befindliche Gesellschaft zu erschaffen und diese auch bis zum Exzess zu erhalten.
Für die eigene Sache, Ware, Dienstleistung oder was auch immer zu werben, ist legitim und auch durchaus wünschenswert.
Die Autorin setzt im Internet unter Anderem auf ästhetisches Design, die den Betrachter positiv ansprechen aber nicht verblenden soll. So wie uns die Natur vorführt, ist die Welt der Schöpfung bunt und stimmungsreich. Kulturelle Einflüsse und die Art der Lebensgestaltung ist ein primärer Faktor und Filter bei der Wahrnehmung. Was für den Einen kitschig ist, ist für den Anderen Ausdruck purer Lebensfreude. Da reicht es den Blick auf die Unterschiede zwischen dem Orient und dem Okzident zu richten, um diese Aussage zu verstehen.
Dem Vorbild der Natur folgend spielt die Autorin mit den Farben und setzt diese entsprechend der beabsichtigten Wirkung ein.
In der Wahrnehmung ist Design Kommunikation, ist Bildersprache, ist Farbgefühl.
Design ist Wirkung.
Die Frage "wer will was von wem und wozu" ist der Beginn einer abenteuerlichen Reise auf dem Weg zu einer einzigartigen Webpräsenz, die den Betrachter fesselt und begeistert, ohne ihn seinem freien Willen zu entledigen.
Der Mensch als die höchste Entwicklungsstufe der Geschöpfe auf der Erde und doch unvollkommen in seinen Manifestationen erreicht, wenn auch nur einen Augenblick in seiner Existenz, den Punkt der Vollkommenheit. Er erreicht, gleich einem Quantensprung die Endstufe seinem Wesen nach Möglichem. Er wird Gott...
Es ist die Manifestation des Ewigen, der Atem des Ursprungs, die Quelle des Lebens...
Wir sind eingebunden in das Wechselspiel der Gezeiten der Seele, die sich einem Gedanken, der nie gedacht wurde, in einem ungeborenen Moment hingab und in Schlaf fiel. Der Traum, der nie geträumt wurde erscheint der Seele als ihre Realität. Doch darin irrt sie sich...
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